ZEN und christliche Mystik
Kontemplation «via integralis»
In einer Zeit raschen Wandels, in der wir überflutet werden von Informationen und Eindrücken, bietet eine Woche im Schweigen unserer Seele Gelegenheit, inne zu halten, Atem zu holen, innere Kraft zu sammeln und zu erwachen in Gott.
Auf dem Weg durch die «innere Nacht» (Johannes von Kreuz) geht es um die Erfahrung des Einswerdens mit Allem. Es ist ein Weg, der einem Geburtsgeschehen gleicht, ein Weg der Transformation. Der Weg nach innen ist gleichzeitig ein Weg nach aussen, der die Frage nach der eigenen Lebensaufgabe einschliesst.
Diese Form der Kontemplation entstand in der Lassalle-Kontemplationsschule «via integralis», gegründet von Pia Gyger, ktw und Niklaus Brantschen SJ. Sie ist die Frucht eines jahrelangen Dialoges zwischen Christen und Buddhisten und verbindet die Tradition der Schweigemeditation des Zen mit den Kontemplationswegen der christlichen Mystik. Im Besonderen entwickelt diese Schule einen Einweihungsweg mit Schlüsselworten aus der christlichen Tradition in Anlehnung an die Tradition der Zen-Koan.
Leitung:
Hildegard Schmittfull, ktw
Theologin, Sozialarbeiterin, Kontemplationslehrerin
Margrit Wenk-Schlegel
Heilpädagogin, Körpertherapeutin, Kontemplationslehrerin
Homepage der Kontemplationsschule "via integralis"
Es muss eine kraftvolle Einkehr geschehen, ein Einholen aller Kräfte, der niedersten wie der höchsten, ein Einswerden aus aller Zerstreuung; sind doch alle Dinge vereint kraftvoller.
J. Tauler